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Meilenstein 1950

Nachdem die ersten schwierigen Nachkriegswehen überwunden waren, war es der Pioniergeist der Seefelder Touristiker, der eine Erschließung des sonnigen und trotzdem schneesicheren Gebietes der Rosshütte vorantrieben.

Ein Projekt der seilbahntechnischen Erschließung des Gebietes der Rosshütte war ein langgehegter Wunsch Seefelds. Als vorrangig gestecktes Ziel wurde nunmehr eine Seilbahnerschließung des Seefelder Jochs als erste Ausbauetappe angepeilt.

Aller widrigen Umstände eines damals noch in Besatzungszonen geteilten Österreichs zum Trotz bildete sich im Jahre 1950 unter Federführung des Verkehrsvereins Seefeld ein Proponentenkomitee unter Vorsitz des späteren Seefelder Bürgermeisters Karl Glas, das sich umgehend mit einer konkreten Möglichkeit einer seilbahntechnischen Erschließung der Rosshütte befasste und diesbezüglich über alle Besatzungszonen hinweg mit dem "Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau" dazu in Kontakt trat.

Unter der Projektbezeichung "Gondelbahn Hermelekopf-Seefelderjoch" suchte man damals um eine ERP-Kreditsumme von 8 Millionen Schilling an.

So rasch und mit Elan man das Projekt vorantrieb, so schnell musste auch Ernüchterung eintreten, als man sich mit einem streng strukturierten behördlichen Ablauf konfrontiert sah - jedoch war dieser erste Versuch endgültiger Auslöser und bestärkte das Komitee in der Umsetzung seiner Ideen.