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Meilenstein 1997

Mit den sich abzeichnenden skitechnischen Ausbauten am Härmelekopf wollte man einem sich ergebenden Flaschenhals im Bereich der "Härmelekopfbahn" vorbeugen, da diese Bahn nunmehr als ein zentraler Zubringer in den neu entstehenden Skigebietsteil dienen sollte.

Der letztmalige größere Umbau der Anlage lag bereits über 20 Jahre zurück, weshalb man sich neben diversen Adaptionen zur Geschwindigkeitssteigerung auch gleichzeitig zum Tausch der beiden Kabinen gegen neue, größere Fahrzeuge entschieden. Die Förderleistung der Bahn sollte von damals etwa 400 Personen pro Stunde und Richtung auf 538 Personen pro Stunde und Richtung erhöht werden.

Als Generalunternehmer für die beschlossenen Umbauten fungierte die in diesem Bereich spezialisierte Firma LUDWIG STEURER aus Doren in Vorarlberg. Als Lieferant der nun 30 Personen fassenden Kabinen wurde wiederum die Firma SWOBODA aus Oberösterreich (heute CARVATECH) betraut, die bereits 1974 die vorigen Kabinen der Härmelekopfbahn geliefert hatte.

Neben den Seilbahntechnischen Umbauten waren es auch gebäudetechnische Veränderungen, die diesen Umbau begleiteten. So war es ein gestecktes Ziel, einen direkten Durchgang zwischen der Bergstation der Standseilbahn und der Talstation der Härmelekopfbahn zu schaffen, wozu entsprechende Lagerräume, so auch die letzten Überreste der Bergstation des Sessellifts Seefeld-Rosshütte, abgebrochen werden mussten. Mit diesem Umbau veränderte sich auch der ganze Zu- und Abgangsbereich der Jochbahn, Standseilbahn und Härmelekopfbahn, der sich nunmehr zeitgemäß und kundenfreundlich zeigt.

Im Februar 1997 erfolgete, begleitet durch den Zivilingenieur DI Klaus Eisenkolb, die Ausschreibung der Umbauten. Mit Bescheid IIb1-S-61/78-1997 erfolgte am 24.07.1997 die Baugenehmigung für die geplanten Umbauten, die in einem straffen Zeitplan zwischen 22.09. und 01.11.1997 zur Umsetzung gelangen sollten.

Neben dem alten Gehänge und Fahrwerk der Kabinen konnte ebenso das alte Getriebe übernommen werden, das 1974 schon so großzügig bemessen war, dass ein Betrieb mit 12m/s ohne größeren Umbau möglich war. Besonderes Augenmerk legte man aber auf einen Umbau aller Bremsen, die nunmehr deutlich höheren Belastungen ausgesetzt waren.

Die Betriebsbewilligung für die Umgebaute Härmelekopfbahn konnte am 18. November 1997 mit Bescheid IIb1-S-61/80-1997 erteilt werden.
Pünktlich zur Wintersaison 1997/98 stand die komplett erneuerte Härmelekopfbahn wieder zur Verfügung.


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