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Meilenstein 2003

Das neue „Highlight“ in Seefeld!


Im Sommer 2003 wurde das wohl beleuchtungstechnisch eindrucksvollste Projekt in Angriff genommen, das Seefeld je gesehen hat.

Um dem Boom und der Nachfrage nach dem Nachtskilauf, der zu Beginn der 2000er-Jahre in den Wintersport Einzug gehalten hat, gerecht zu werden, wurde das Angebot der Bergbahn für alle „nachtaktiven“ Sportler erweitert.

Als perfekte Piste wurde die "Hochangerabfahrt", die untere Sektion am Härmelekopf, dafür auserkoren. Die als "blau" eingestufte Piste kann von allen Könnerstufen bewältigt werden, zudem bietet der 6-er Sessellift eine schnelle und dank der Sturmhauben (Bubbles) auch eine komfortable Aufstiegshilfe.

Dank perfekter Planung und Vorarbeit konnten alle 42 Flutlichtmasten innerhalb eines Tages vom Personal der Bergbahn und dem eingespielten Piloten und Technikern der Helikopterfirma WUCHER aufgestellt werden.
 

  • Bauherr: Bergbahnen Rosshütte, Seefeld-Tirol-Reith AG
  • Planung: Klenkhart & Partner Consulting / Ing. Büro Jenewein
  • Beginn der Bauarbeiten: Juni 2003
  • Ende der Bauarbeiten: Oktober 2003
  • Baukosten: ca. € 460.000,--
  • Elektroarbeiten: Firma Kreiser
  • Technische Daten der Flutlichtanlage:
    • - 42 Masten á 16 Meter Höhe
    • - Gewicht je Masten ca. 450 Kilogramm
    • - Lichtstärke je 200 Lux (heller als Tageslicht)
    • - Strahlertype: Quecksilberdampflampen (weißes Licht)
    • - Stromanschlussleistung 320 KW
    • - 10 km verlegte Kabel
  • Technische Daten Trassenbeleuchtung:
    • - Streckenstrahler an 4 Liftstützen (bergwärts gerichtet)
    • - Lichtstärke je 3 Lux
    • - Strahlertype: Osram – Sill Radium 600 W (gelbes Licht)
    • - Notstromaggregat (6 KW) in der Talstation

Härmelekopfbahn

Mit dem Umbau im Jahre 1997 schienen die technischen Einrichtungen der Härmelekopfbahn aber auch an ihren Grenzen angelangt zu sein.

Durch die erhöhten Wagenlasten ergaben sich schwingtechnische Nebenerscheinungen, die sich letztlich in erhöhtem Verschleiß bemerkbar machten.

Aus diesem Grund revidierte man die 1997 getroffene Entscheidung und mit Bescheid GZ.236225/3-II/Sch3-2003 vom Dezember 2003 wurde diesbezüglich neben dem Austausch der Zugseile auch eine Änderung der Betriebsvorschrift erwirkt.
Die beiden Wagen wurden auf 24+1 bzw. 25 Personen pro Fahrbetriebsmittel rücktypisiert, wodurch die Förderleistung heute 424 Personen pro Stunde und Richtung beträgt.


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