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Meilenstein 2007

Bereits für das Jahr 2006 war der Austausch des Doppelsessellift "Hermannstal" (Baujahr 1988) und des Schlepplift "Rosshüttenlift" (Baujahr 1971) gegen eine moderne 6-er-Sesselbahn geplant.

Aufgrund eines Einspruchs durch einen seilbahntechnischen Mitbewerber beim "BUNDESMINISTERIUM FÜR VERKEHR, INNOVATION UND TECHNOLOGIE" wegen "unzumutbarer Konkurrenzierung" konnte der Bau schließlich im Frühjahr 2007 mit knapp einem Jahr Verzögerung begonnen werden.

Durch die Verzögerung des Baues wurde jedoch eine neue Preisverhandlung mit den beteiligten Firmen unumgänglich, dadurch musste eine Verteuerung von mindestens 500.000,-- Euro der Rohstoffe (z.B. Stahl) in Kauf genommen werden, zudem stiegen auch viele weiteren Kosten:

  • Seilbahntechnik: +1,5%
  • Talstation, Garage: +4%
  • Streckenbau, Stützen, Mittel- u. Bergstation: +7%

Am 12. und 13.03.2007 waren Vertreter des Bundesministeriums für das seilbahnrechtliche Genehmigungsverfahrens vor Ort, danach stand dem Neubau des „REX“ nichts im Weg.
 

  • Name der Anlage: Rosshütten-Express (REX)
  • Typ der Anlage: kuppelbare 6-er Sesselbahn
  • Anzahl der Betriebsmittel: 91 (82+9)
  • Fassungsvermögen je Betriebsmittel: 6 Personen
  • Besonderheit 1: Sitzheizung
  • Besonderheit 2: Bubbles (Sturmhauben)
  • Besonderheit 3: Zustiegsmöglichkeit bei Mittelstation
  • Name der Talstation: Hermannstal
  • Seehöhe der Talstation: 1.334 m
  • Name der Bergstation: Rosshütte-Halbjoch
  • Seehöhe der Bergstation: 1.838 m
  • Höhenunterschied: 504 m
  • Länge in Meter (horizontal): 1.802 m
  • Länge in Meter (schräg): 1.871 m
  • mittlere Neigung (in %): 27,97
  • größte Neigung (in %): 29,10
  • Durchmesser Trag-/Zugseil: 47 mm
  • größte Fahrgeschwindigkeit im Winter: 5,00 m/s
  • größte Fahrgeschwindigkeit im Sommer: kein Sommerbetrieb
  • kürzeste Fahrzeit im Winter: 6,40 min
  • Maximale Förderleistung: 2.392 Pers./h


Dank der neuen Trassierung der Bahn konnte die Piste im Bereich der Rosshütte adaptiert und verbreitert werden, was einen erheblichen Zugewinn an nutzbarer Pistenfläche zur Folge hatte.
Neben der Neuverlegung und Modernisierung der Schneileitung im Bereich des neuen „REX“ (Speichersee - Trassenverlauf „REX“ - Bergstation Halbjoch) wurden auch die alten "Borax"-Schneilanzenköpfe gegen modernere und effektivere „Rubis“-Kanonen ausgetauscht, dadurch konnte die Schneileistung für die Grundbeschneiung wesentlich erhöht werden.


Die Gesamtinvestitionen im Jahr 2007 beliefen sich auf rund 12,7 Millionen Euro!
 

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