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Eine Alm ist kein Streichelzoo!

Immer wieder kam es in den letzten Jahren zu Zwischenfällen zwischen Wanderern und weidenden Tierherden.
Hauptgrund dafür ist oft falsches Verhalten, besonders im Umgang mit Jungkühen. Die Landwirtschaftskammer Tirol hat aus diesem Grund einen Flyer veröffentlicht, in dem der richtige Umgang mit Weidetieren erklärt wird:


Verhalten von Weidetieren richtig einschätzen:
Bei Begegnungen von Wanderern mit Almvieh ist eine gewisse Vorsicht geboten. Um gefährliche Situationen zu vermeiden, sollten einige der Empfehlungen beachtet und Verhaltensweisen der Almtiere bekannt sein.


Bitte beachten Sie!
Bei Begegnungen von Wanderern mit Almvieh ist Vorsicht geboten. Kuhherden lassen sich anhand ihrer Zusammensetzung in drei Arten unterscheiden:

1.) Mutterkuhherde
Diese Herde besteht aus Muttertieren und ihren Kälbern. Jungtiere sind neugierig, Muttertiere verteidigen ihre Kälber (Schutzinstinkt!) impulsiv. Sind auch männliche erwachsene Tiere (Stiere) dabei, ist besondere Vorsicht geboten!

2.) Jungtierherde
Diese jüngeren Tiere sind vor allem übermütig, bewegungsfreudig und neugierig. Beim Kontakt kann es rasch zu unkontrollierten Bewegungen der einzelnen Tiere oder der gesamten Herde kommen!

3.) Kuhherde
Sie besteht aus Kühen, welche regelmäßig gemolken werden. Achtung - diese Herde kommt bei uns nicht vor!


Richtiges Verhalten mit Kuhherden

  • Kommen Sie weidenden Tieren niemals zu nahe!
  • Kälber weder streicheln noch füttern! Die Tiere könnten beim nächsten Wanderer gereizt sein und Missverständnisse auslösen, sodass sich dieser bedroht fühlt.


Verhalten mit Hunden

  • Zeigt eine Herde Unruhe oder werden Wanderer bereits von Tieren fixiert, unbedingt Abstand halten!
  • Vorsichtshalber einen Umweg in Kauf nehmen!
  • Halten sie Ihren Hund an der Leine und verhindern sie, dass dieser der Herde zu nahe kommt oder diese jagen will.
  • Hunde gleichen potenziellen Feinden, insbesondere von Jungtieren, und werden daher oft von Muttertieren angegriffen.
  • Leinen Sie Ihren Hund dann ab, wenn ein Angriff eines Rindes abzusehen ist. Im Gegensatz zum Menschen sind Hunde schnell genug, um Angriffen auszuweichen. Dadurch wird auch vom Hundehalter abgelenkt, sodass dieser den Gefahrenbereich verlassen kann!


In gefährlichen Situationen:

  • Kommt es trotzdem zu gefährlichen Situationen, dann bewahren sie Ruhe und laufen sie nicht davon!
  • Versetzen Sie dem Rind im absoluten Notfall mit einem Stock einen gezielten Schlag auf die Nase!
  • Gehen sie langsam und gleichmäßig aus der Gefahrenzone, ohne den Tieren den Rücken zuzukehren.
  • Das ist der einzig richtige Weg, mit einer gefährlichen Situation umzugehen.



ALPIN NOTRUF der Bergrettung
Über die Telefonnummer "140" erreichen Sie die Bergrettung Tirol, des weiteren können Sie an jeder besetzten Liftstation Hilfe anfordern lassen.


HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Verhalten Sie sich eigenverantwortlich! Für eventuelle Schäden oder Unfälle übernehmen die Bergbahnen Rosshütte Seefeld-Tirol-Reith AG keinerlei Verantwortung und Haftung!

NOTFALL-APP

Die Bergrettung Seefeld-Reith und die Bergbahnen Rosshütte empfehlen die NOTFALL-APP der Leitstelle Tirol!


FUNKTIONEN:

  • Automatische Übermittlung der Personendaten und Standortdaten (GPS-Koordianten) an die Leitstelle Tirol GmbH per Internet oder SMS
  • Herstellen einer Telefonverbindung zur Leitstelle Tirol GmbH
  • Testfunktion, um das Funktionieren der Datenübertragung und der Telefonverbindung bedenkenlos zu testen, ohne einen Fehlalarm auszulösen


GRATIS-DOWNLOAD:

Die Verwendung der App ersetzt nicht den Abschluss einer Bergekostenversicherung. Die Notfall App Bergrettung Tirol operated by Leitstelle Tirol GmbH. Änderungen und Irrtümer vorbehalten!

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