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Machbarkeitsstudie Olympische Winterspiele 2026

Seefeld – bestens gerüstet für Olympia 2026

Seefeld weist als Winterdestination ein enormes sportliches Potenzial auf. Die Schanze in der Nordic-Arena war bereits Austragungsort bei den beiden Olympischen Winterspielen Innsbruck 1964 und 1976. Im Jahr 2019 werden in Seefeld zusätzlich die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften stattfinden. Aufgrund dieser beachtlichen Erfahrung im Bereich Sport-Großevents sowie der bestehenden Infrastruktur wäre Seefeld auch als Austragungsort für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 optimal geeignet.  

Land Tirol, Stadt Innsbruck und das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) ließen eine Machbarkeitsstudie als Entscheidungsgrundlage für eine Bewerbung Innsbrucks/Tirols für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 erstellen. Diese zielte darauf ab, zu überprüfen, unter welchen Bedingungen in Tirol nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Spiele möglich wären. Die Schwerpunkte der Studie lagen auf den Bereichen Sportinfrastruktur, Verkehr und Transport sowie Unterbringung und Umwelt.

Die Ergebnisse

Getreu dem Prinzip „Olympia nach Maß“ will man ein dezentrales Konzept verfolgen. Das heißt unter anderem, dass keine neuen Sportanlagen entstehen, sondern die bestehenden Sportstätten in Tirol und in der Region verwendet werden sollen. Die Bewerbe sollen also in und außerhalb Tirols stattfinden. Neben drei weiteren Gemeinden in Tirol wurde Seefeld als Austragungsstätte außerhalb von Innsbruck ausgewählt.

Seefeld ist bereits „olympiafit“

Mit der Nordic Arena und der Toni-Seelos-Schanze wäre Seefeld der ideale Austragungsort für die Bewerbe Skispringen, Skilanglauf und Nordische Kombination. Für Seefeld spricht außerdem die geringe Entfernung zu Innsbruck mit nur 27 Kilometern sowie das hervorragende Flächenangebot. Außerdem werden im Zuge der Vorbereitungen auf die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2019 bereits eine ganze Reihe nachhaltiger Verbesserungen an den Wettkampfstätten vorgenommen. Die olympiabedingten Eingriffe würden demnach gering sein. Die OCOG-Kosten (Organising Comittee of the Olypmic Games), also die Investition für die Umsetzung der einzelnen Wettkämpfe in Seefeld, sollen sich auf 8,2 Millionen Euro belaufen. Seefeld hätte insgesamt 17 Medaillenentscheidungen an 15 Wettkampftagen.

Verkehr und Zuschauerkapazität

Die Ausgaben für den Verkehr und das Verkehrsaufkommen selbst zu reduzieren, ist ebenfalls Teil des Konzeptes. So sollen bei Olympia in Tirol so viele Personen wie möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln befördert werden. Gleichzeitig strebt man eine Beschränkung der Zuschauerzahl auf die vorhandenen Kapazitäten an. Für Seefeld wären das 26.000 Zuschauer pro Tag. Davon könnten ca. 15 Prozent mit Reisebussen und 50 Prozent mit der Bahn anreisen. Weitere 34 Prozent könnten außerdem mit dem PKW nach Seefeld kommen und von temporären Park-und-Ride-Plätzen mit Shuttlebussen zu den Wettkampfstätten transportiert werden. Diese Plätze würden in den Bereichen Zirl, Grießenbach und Telfs errichtet werden, um die PKW-Ankünfte direkt bei den Veranstaltungsstätten zu minimieren, gleichzeitig aber ausreichend Angebot für den Individualverkehr zu bieten. Laut Studie rechnet man außerdem mit ca. einem Prozent der Besucher, die zu Fuß zu den Wettkämpfen kommen.

Gästeunterbringung

Ähnlich wie bei der Auswahl der Wettkampfstätten verfolgt man auch bei der Unterbringung der Athleten, Offiziellen und Zuschauer ein dezentrales Konzept. In Seefeld könnten 13 Prozent der insgesamt 4.500 Athleten und Offiziellen untergebracht werden. Die Zuschauer könnten in den 7.486 gewerblichen und privaten Zimmern, die sich im Umkreis von zehn Kilometern um Seefeld befinden, einquartiert werden.

Besucherherkunft

Laut Studienergebnisse können rund 1,34 Millionen Tickets öffentlich verkauft werden, davon sollen 53 Prozent an ausländische Besucher gehen – Herkunftsland Nummer eins ist Deutschland – der Rest an Österreicher. Fast 42 Prozent der Tickets entfallen auf Besucher, die auch übernachten.

Umwelt und Nachhaltigkeit

Für die Wettkampfstätten wurde auch ein Umwelt-Screening durchgeführt, mit dem Ziel eine erste räumliche Wirkungsabschätzung auf die Umwelt abzuleiten. Das Ergebnis zeigt, dass am Standort Seefeld keine weiteren Eingriffe in die Natur nötig sind.

Wissen entscheidet

Fest steht, dass Olympische Spiele für ihre Gastgeber und somit auch für Seefeld Prestige und Werbewirkung bedeuten sowie wirtschaftliches Potenzial, das über Jahrzehnte nachwirken wird. Am 15. Oktober können die Bürger von Seefeld, wie auch der Rest der Tiroler Bevölkerung über eine mögliche Bewerbung Tirols für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 entscheiden.

Voraussetzung für eine gut durchdachte Entscheidung ist die Bereitstellung von Information. Zahlen, Daten und Fakten rund um das Thema Olympia 2026 in Tirol werden auf www.olympia2026.at präsentiert. Zusätzlich werden regelmäßige Newsletter über das Thema informieren. Interessierten steht zudem die Möglichkeit offen, sich unter www.olympia2026.at/unterstuetzer/ als Unterstützer zu registrieren und die eigene Meinung zu Tirols Bewerbung und zum Tiroler Olympia-Angebot kundzutun.

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